<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>www.evang-wien.at : Aktuelle Neuigkeiten</title>
		<link>http://www.evang-wien.at/</link>
		<description>Aktuelle Neuigkeiten</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>www.evang-wien.at : Aktuelle Neuigkeiten</title>
			<url>http://www.evang-wien.at/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.evang-wien.at/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Aktuelle Neuigkeiten</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 05 Jul 2010 11:16:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>90. Geburtstag von Paula Krautschneider</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=55&#38;cHash=7c164f4c1830e7e8b1fa1b9af183304a</link>
			<description>90 Jahre jung ist Paula Krautschneider, seit 53 Jahren gehörte sie der Evangelischen Pfarrgemeinde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b><span lang="DE-AT">90 Jahre jung ist Paula Krautschneider</span></b><span lang="DE-AT">, seit 53 Jahren gehörte sie der Evangelischen Pfarrgemeinde Wien-Innere Stadt an, der sie sich noch immer sehr verbunden fühlt. Daher war es für sie selbstverständlich, dort &nbsp;</span>ihren Geburtstag im Rahmen eines Gottesdienstes zu feiern. Superintendent Hermann Miklas: „Sie gehört zu der Generation, die die Blütezeit evangelischer Jugendarbeit miterlebte und mitgestaltete. Am Tag ihrer Konfirmation fand der erste Bekenntnis-Jugendtag im Wiener Musikverein statt“. Das war 1935. Mit 88 schrieb sie ihre Lebenserinnerungen. Diese sind ein Zeitdokument nicht nur der evangelischen Jugendarbeit in Wien sondern auch der Tätigkeit des Hilfswerkes vor und nach dem 2.Weltkrieg. Sie erzählt, unterstützt von Bildern, von ihrer Jugend und über den Alltag der Menschen vor allem in den Jahren 1938 – 1970, ihrer Österreichrundfahrt im Sommer 1969 und vieles andere Interessante. 
<span lang="DE-AT">Nun lebt sie in einem Heim in Ottakring und Martin Wadsack, der Organist der evangelischen Markuskirche gab ihr zu Ehren ein Orgel- und Klavierkonzert, bei dem er auch eigene Werke spielte. Auf der Einladung dazu schreibt Paula Krautschneider „Von Geschenken bitte ich abzusehen und dafür einen entsprechenden Betrag für die Renovierung der Markuskirche, in der ich mich sehr zu Hause fühle, zu spenden“. </span>

<span lang="DE-AT">Dr. Inge Troch</span>
<span lang="DE-AT">Superintendentialkuratorin</span>
]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 11:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eröffnungsfest der Stadtdiakonie Wien </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=54&#38;cHash=905fcaf7ffef48244145be9f15d92193</link>
			<description>Unter dem Motto &quot;Helfende Hände&quot; wurde die Übersiedlung in die Große Neugasse gefeiert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE-AT">Nach langer Suche konnte das ESW nun in neue Räume in der Großen Neugasse 42 übersiedeln. Das Häferl-Team hat sie liebevoll renoviert und sie sind nun praxistauglich. Es gibt einen vom Beratungsraum getrennten einladenden Warteraum für Hilfesuchende, Büros für die Geschäftsführerin, Dipl. LSB Claudia Röthy, und für die Leiterin des ESW, Ing.<sup>in</sup> Mag<sup>a</sup>. Helga Preiss, und auch einen kleinen Lagerraum für Sachspenden. Am 25.Juni konnten dieses neue Zentrum feierlich eröffnet werden. Für die Segensfeier hatte Superintendent Mag. Hansjörg Lein die Geschichte vom barmherzigen Samariter ausgewählt, die mit dem Schlusssatz „So geh hin und tu desgleichen!“ zum diakonischen Handeln aufruft.</span>
<span lang="DE-AT">Menschen in Not helfen, Aktionen wie „Schulanfang“ oder „Wärmequell“ ist dank der Freigebigkeit vieler Menschen möglich. Alle Spenden kommen Bedürftigen zugute. Die Wiener Pfarrgemeinden sorgen daher jährlich für die notwendige finanzielle Basisausstattung, um die vielfältigen Aktivitäten im ESW und Häferl zu ermöglichen. Eine zusätzliche „Starthilfe“ der Super­intendenz für die Arbeit in den neuen Räumen war für die Geschäftsführerin überraschend und willkommen.</span>
<b>„Helfende Hände“ </b><span lang="DE-AT">war das Motto des Festes und damit auch der von Bischof Dr. Michael Bünker eröffneten Malaktion, helfende Hände waren in Form von Keksen von der Geschäftsführerin der Superintendentur, Maga. Marjatta Hakanen, gebacken und liebevoll als Geschenk verpackt worden. Gerlinde Horn, die Gründerin des Häferls und dessen Leiter, Norbert Kavranek boten musikalische Unterhaltung. </span>
<span lang="DE-AT">Eine Podiumsdiskussion mit Mag. Michael Chalupka (Direktor der Diakonie Österreich), Mag<sup>a</sup>. Martina Kargl (sozialpolitische Referentin der Caritas) und Frau Mag<sup>a</sup>. Preiss (ESW) brachte zum Thema „Armut in Österreich – Kinderarmut“ wieder den Ernst der Lage einer großen Personengruppe ins Bewusstsein. Die Zahl jener Menschen, deren Einkommen unter der Armutsgrenze liegt, ist so groß wie die Zahl der Einwohner der Städte Linz und Graz zusammen! Überproportional viele Kinder sind davon betroffen, da sich vielfach Familien und Alleinerziehende mit mehreren Kindern in dieser Lage befinden. Besonders bedauerlich ist der immer wieder zu beobachtende Versuch, jene, die wenig verdienen, gegen jene, die noch weniger haben, auszuspielen und letztere als Sozial­schmarotzer hinzustellen. Mit dem Aufruf dagegen aufzutreten endete die Diskussion. </span>
<span lang="DE-AT">Die </span>- ehrenamtliche tätigen&nbsp;- Mitglieder des Vorstandes der Stadtdiakonie freuten sich mit den MitarbeiterInnen der Stadtdiakonie über die neuen Räume und die zahlreichen Besucher und Besucherinnen aus den Pfarrgemeinden! 
<span lang="DE-AT">Dr. Inge Troch</span>


]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Polizeiseelsorger für Wien</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=53&#38;cHash=6acb09e821d4224b126466afd0f0f7da</link>
			<description>Feierliche Amtseinführung von Stefan Kunrath durch SI Mag.Hansjörg Lein</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stefan KUNRATH wurde als Polizeiseelsorger für Wien durch SI Mag. Hansjörg Lein im Rahmen des Sonntags-Gottesdienstes der Pfarrgemeinde Wien-Floridsdorf, wo er seit vielen Jahren als Lektor tätig ist,&nbsp; am 13.Juni 2010 in sein Amt eingeführt. Er wird diese verantwortungsvolle Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen.<br /><br />Exekutivbeamter sein erfordert ein besonders hohes Verantwortungsbewusstsein. Der Dienst kann bereichernd, mitunter aber auch schwer sein, denn diese Beamten haben es oft mit Gewalt und Unfällen sowie mit Menschen, die sich in Ausnahmesituationen befinden, zu tun. Manchmal muss der Beamte Gewalt anwenden oder sogar von der Schusswaffe Gebrauch machen. Unregelmäßige Dienste erschweren ein geregeltes Familienleben und die Kontakte mit Freunden. <br />All dies ist mitunter sehr belastend. Da ist es dann wichtig und gut, mit jemanden reden zu können, der kein Bediensteter des Ministeriums ist, der gut zuhören kann und verschwiegen ist. <br /><br />Aufgabe eines Polizeiseelsorgers ist es, „Exekutivbeamten zu helfen, ihren Dienstauftrag noch gewissenhafter und besser zu erfüllen“ etwa durch Besuche von Dienststellen und Mitwirkung bei Feiern. Vor allem bietet ein Polizeiseelsorger aber auch Einzelgespräche an, die über das weit hinausgehen, was ein Psychologe leisten kann, denn bei diesen Seelsorge-Gesprächen ist, wie SI Lein ausführte, stets Gott als Dritter anwesend. <br /><br />Pf.Mag. Andras Vetö und Pf.Maga. Marianne Fliegenschnee, Superintendentialkuratorin Dr. Inge Troch sowie Pf. Mag. Julian Sartorius als Bundeskoordinator der Polizeiseelsorger und Obstlt. Josef Böck vom Landeskriminalamt Wien, der vielen durch das Projekt &quot;Fair und Sensibel - Polizei und AfrikanerInnen&quot; bekannt ist, sprachen Segensworte. <br /><br />Exekutivbeamter zu sein ist ein schöner, aber auch schwerer Beruf, in dem man nicht einfach nach Dienstschluss alles hinter sich lassen kann,&nbsp; erklärte Polizeipräsident Mag. Dr. Gerhard Pürstl in seinem Grußwort. Er betonte den hohen Stellenwert, den die&nbsp; Polizeiseelsorge für ihn als bekennenden Katholiken hat und, dass er jederzeit für Anliegen und Vorschläge ein offenes Ohr habe.]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>ckuhn@gmx.at</author>
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ökumenischer Kirchentag in München</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=51&#38;cHash=7fa9eeef7254d5b3a39ae7f32b7d4fc7</link>
			<description>... eine weitere Perspektive</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ökumenischer Kirchentag aus der Sicht des evangelischen Religionsunterrichtes:
Jawohl, 369 Menschen kamen aus Österreich.<br />Aber nicht nur jene, die auf Podien und in der Agora „qua Amt“ da waren.<br />In einem einjährigen Origanisationsprojekt haben sich die Religionslehrer Dr. Katja Eichler und Mag. Moritz Stroh auf den Weg gemacht, eine ökumenische SchülerInnengruppe auf die Beine zustellen, die sich auf den Weg nach München machte: „… damit ihr Hoffnung habt“. In der Evangelischen Jugend Österreich war ein kompetenter Partner für Fragen der Administration gefunden, das Schulamt halt bei der Werbung und Ende März kamen aus 7 Schulen Wiens OberstufenschülerInnen für die Fahrt nach München zusammen. Ergänzt wurde diese Reisegruppe durch eine Gruppe aus Rumänien.<br />Insgesamt an die 50 junge Leute kamen so zum Schnuppern von Kirchentagsluft: Fröhlichkeit, jugendliche Ausgelassenheit, unbequeme Fragen und kritisches Sichten von Antworten, nächtelange Diskussionen, Konzert mit den „Wise Guys“, Bibelarbeiten, Besuch der Gedenkstätte im ehemaligen KZ Dachau, Begegnungen im internationalen Zentrum und eigener Schlussgottesdienst mit Elementen des „Theaters der Unterdrückten“.<br /><br />Einhellige Meinung der Teilnehmenden: Es war soooo cool und saugut – Unbedingt wieder.<br /><br />In einigen Schulen ist der nächste Kirchentag schon im Terminplaner des nächsten Jahres drin. Die ersten Anfragen&nbsp; für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden kommen herein.<br />So gesehen ein gelungenes Projekt, das Kirchenluft der Diaspora mit der ökumenischen Weite evangelischer Identität verbindet – auch im Hinblick auf den Donauraum: Die „Donaufriedenswelle 2011“ steht vor der Tür!<i><br /><br />Dr. Katja Eichler und Mag. Moritz Stroh</i>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>ckuhn@gmx.at</author>
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 11:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RIGHTS HERE – RIGHTS NOW - Welt-Aids-Konferenz Wien 2010 </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=34&#38;cHash=6d0ba52bc557943c8b9cdadc227cc293</link>
			<description>Pfarrgemeinde nimmt gesellschaftliche Verantwortung wahr!</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vom 18. bis 23. Juli findet in Wien die 18. Welt-Aids-Konferenz unter dem Motto statt. Dort werden unter dieser Menschenrechtsthematik die vielfältigen Probleme im Zusammenhang mit HIV und AIDS behandelt. Wien wurde als Tagungsort der Gesamtkonferenz gewählt, weil es aufgrund seiner geographischen Nähe zu Osteuropa einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Dort gib es derzeit die höchste Wachstumsrate an Neuinfektionen.
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seitens der Kirchen und Religionen wird es am 17. Juli eine religiöse Begleitkonferenz geben, die von einem lokalen österreichischen Komitee vorbereitet wird. Dies Komitee trifft sich seit einiger Zeit im Evangelischen Zentrum unserer lutherischen Kirche in Österreich im Kirchenamt. Die Gruppe ist bunt gemischt; es gehören ihr Vertreter der christlichen, muslimischen und buddhistischen Glaubensgemeinschaften an sowie Dr. Kramm von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, GEKE, an.
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zur dieser religiösen Veranstaltung werden Delegierte der Religionen und Kirchen aus aller Welt erwartet, die sich mit dem Beitrag der Religionen im Kampf gegen HIV / AIDS auseinandersetzen werde. Dabei soll ein durchaus selbstkritischer Blick auf die Rolle der Religionen und Kirchen geworfen werden. Traditionen, Glaube und Lehre in den Religionen und Kirchen sind leider oft mitverantwortlich für Ausgrenzung und Stigmatisierung von Betroffenen. Weiters wird die Vorkonferenz aber auch nach dem Potential von religiöser Lehre und Leben suchen, mittels derer die Kirchen und Religionen die gesellschaftlichen Tabuisierungen überwinden helfen können.
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Daneben werden vom Vorbereitungskomitee zwei „Gebete der Religionen“ jeweils am 17. 7. auf dem Karlsplatz und am 20.7 in der Votivkirche vorbereitet. Bischof Bünker und OKR Dr. Reiner werden ebenfalls mitmachen.
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seitens der evangelischen Wiens arbeitet unser Gemeindepfarrer C. Koch bei dem Vorbereitungskomitee mit und organisiert unter anderem die „Gebete der Religionen“ mit. Ebenso beteiligen sich Ehrenamtlich aus unserer Gemeinde an der Vorkonferenz. Pfr. Koch gehört während der Welt-Aids-Konferenz zum multireligiösen Seelsorgeteam, das im Messebereich und dem dazugehörigen Gebetsraum als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Am 07.07.2010 bietet Pfr. Koch an der Donau-VHS, Bernoullistrasse 1 unter dem Titel „RIGHTS HERE – RIGHTS NOW“ einen einführenden Vortrag in die Problematik an.
]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>ckuhn@gmx.at</author>
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wiener Eindrücke vom ökumenischen Kirchentag in München, 13.- 16. Mai 2010</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=33&#38;cHash=e50a238c97252a0f65284bea6e9dd94f</link>
			<description>Auszug aus „Evangelisches Wien“, Ausgabe Juni 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Mich hat die orthodoxe Vesper der 1000 Tische am Freitagabend am tiefsten beeindruckt“, sagt der Wiener Superintendent Mag. Hansjörg Lein.<br /><br />10.000 Menschen aller Konfessionen haben dabei im Freien an gedeckten Tischen mitten in München gesegnetes Brot miteinander geteilt. „Erstmals hat so auch die orthodoxe Kirche an einem Kirchentag mitgewirkt – und es war ein hoffnungsvolles Zeichen für alle in der Ökumene.“&nbsp; <br /><br />Von den insgesamt über 130.000 Dauer-Teilnehmern am Kirchentag waren nur 369 Österreicher. Aber sie haben sich inhaltlich überproportional eingebracht:<br />Bischof Dr. Michael Bünker trat unter Applaus als Redner in großen Podiumsgesprächen auf, u.a. zum Thema „Europäische Wertegemeinschaft und christliche Ethik“. <br />Mag. Waltraut Kovacic, Direktorin der Evangelischen Akademie Wien, moderierte vor vollbesetztem Saal eine Diskussion zum Thema „Frauen verändern die Kirchen Europas“.<br />MMag. Michael Bubik, Geschäftsführer der „Diakonie Eine Welt“ bewarb an seinem Stand in der Agora das von ihm entwickelte Konzept „Fair share“.<br />Altbischof Mag. Herwig Sturm vertrat dort den „Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich“ und Evelyn Martin aus dem Wiener Büro der GEKE die „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“, um nur einige zu nennen.<br /><br />Ich selbst konnte den Kirchentag als einfache Teilnehmerin in seiner Tiefe und Vielfalt genießen.<br /><br /><i>Gabriele Lang-Czedik</i>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 12:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pfingsten der KünstlerInnen - Lange Nacht der Kirchen</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30&#38;cHash=79603374906d278f02683473634b1c34</link>
			<description>28.Mai 2010, Auferstehungskirche Lindengasse</description>
			<content:encoded><![CDATA[ In diesem Jahr feiern wir zum dritten Mal ein&nbsp;&quot;Pfingsten der Künstlerinnen und Künstler&quot;.<br /><br />Dabei geht es um die Beziehung von Kirche und Kunst unter dem Zeichen des Heiligen Geistes.<br /><br />Die&nbsp;über 50&nbsp;Künstlerinnen&nbsp;und Künstler&nbsp;aus den Bereichen<br /><b>Musik&nbsp;-&nbsp;Malerei&nbsp;-&nbsp;Bildende Kunst&nbsp;-&nbsp;Fotografie&nbsp;-&nbsp;Tanz&nbsp;- Dichtung</b><br />kommen aus verschiedenen Gemeinden unserer Kirche und gestalten diese Nacht als festliche Begegnung.<br /><br />
<ul><li>Eine besondere Attraktion gibt es bereits ab 15:30 für Kinder und Jugendliche mit Spielen und beim Malen mit einer Künstlerin.</li><li>Um 17:00 Jazzcafe mit Oberkirchenrat Mag. Karl Schiefermair und Robin Jisa. </li><li>Die Eröffnungsvesper&nbsp;um 18:00 wird der Wiener Superintendent Mag.&nbsp;Hansjörg&nbsp;Lein mit dem Ghana Minstrel Choir gestalten.&nbsp;</li><li>Ein Midnight-Blessing mit Altbischof Mag.&nbsp;Herwig&nbsp;Sturm wird in die Nacht geleiten.&nbsp;</li><li>Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.</li></ul>
---&gt; <link http://www.langenachtderkirchen.at/wien/termin_kirche/100026/0/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Das gesamte Programm.</link><br /><br />---&gt; <link 121 - internal-link "Opens internal link in current window">so finden Sie zu uns.</link><br /><br />Ausstellungen der KünstlerInnen:<br /><br />Susanne Kompast&nbsp;-&nbsp;Steinmaquetten, Paneele zum &quot;Evangelischen Container&quot;: Kirchenraum <br />Bernard Münzenmayer-Stipanits - Malerei mit Erde: Kirchenraum <br />Caren Dinges - Acryl auf Leinwand: Kirchenraum <br />Bernd Schirner - Öl auf Leinwand: Kirchenraum <br />Maria Sieberer-Semo - Bilder in Mischtechnik: Kirchenraum <br />Beate von Harten - Tapisserien: Kirchenraum <br />Dina Maria Preyer - Bilder: Kirchenraum <br />Germania Kovacic - Bilder: Foyer <br />Silvia Krauß - Bilder: Foyer <br />Barbara Krobath - SW Fotos: Foyer und Kapelle <br />Eva Meloun - Öl und Mischtechnik auf Leinwand, Objekte: Empore <br />Axel Kramer - Holzskulpturen: Empore <br />Friedrich Preyer - Bilder und Plastiken: Empore <br />Preyer - Bild: Empore <br />Gabriele Sturm - Bilder: Empore <br />Johanna Zeuner - Fotos: Kapelle <br />Mirjam Vogel - Fotos: Kapelle <br />Christine Girbinger - Öl und Acryl auf Leinwand: großer Saal <br />Päivi Vähälä - Öl auf Leinwand: großer Saal <br />Margot Oberer - Öl auf Leinwand: großer Saal <br />Felix Brósch-Fohraheim - Arbeiten auf Papier: großer Saal <br />Ursula Gärtner-Heßdörfer - Acryl auf Leinen &amp; Holz: großer Saal <br />Angelika Treitler - Objekte &amp; Schmuck: blauer Saal <br />Andrea Karzel - Schmuck, Dias blauer Saal Tisch und Dias <br />Günther Guggenberger - Kreuze: blauer Saal <br />Uta Vogel - Acryl auf Leinwand: Jugendraum <br />Ricarda Kolck-Thudt - Tuschezeichnungen: Jugendraum <br />Siegfried Kolck-Thudt - Karikaturen: Jugendraum ]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>ckuhn@gmx.at</author>
			<pubDate>Sat, 22 May 2010 09:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Satirisches Spiritual in der Weinbergkirche</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=31&#38;cHash=36f041029f1e53673bc264f0a67984f3</link>
			<description>Das bekannte Wienerlied-Duo Karl Hodina und Rudi Koschelu bringt zusammen mit Michael Bünker, Peter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu diesem Event - gleichsam als Auftakt zur „Langen Nacht der Kirchen“ –  laden wir herzlich ein.<br /><br />Mit dem renommierten<b> Wienerlied-Duo  Karl Hodina und Rudi Koschelu</b> (berühmt u.a. durch die Komposition  „Herrgott aus Stan“) zusammen agieren drei weitere Promis.<br /><br />Zur  Musik vom Feinsten garantieren<b> Dr. Michael Bünker, Bischof der  Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und HR Mag. Peter Karner,  ehemaliger Landessuperintendent der Evang. Kirche H.B. in Österreich</b>,  mit theologisch tiefgründigen Pointen nicht nur für „gute  Unterhaltung“…<br />Immerhin trägt das satirische Spiritual den  kryptischen Titel „Wiener Walpurgisnacht“…<br />Ergänzt werden die beiden  kongenial durch <b>Sissy Kocner</b> von den legendären  „Kirchengfrastern“ aus Floridsdorf.<br /><br />Wir hoffen, dass wir im  Anschluss daran einen lauen Frühlingsabend in den Räumlichkeiten unseres  Gemeindezentrums bei einem Umtrunk und Imbiss ausklingen lassen können.<br /><br />Zur  Abdeckung diverser Auslagen erbitten wir eine Eintrittsspende von €  10,-.<br />&nbsp;<br />P.S.: Weitere Infos zum Gemeindezentrum Döbling unter <a title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" href="http://www.weinbergkirche.at/" mce_href="http://weinbergkirche.at" target="_blank">www.weinbergkirche.at </a><b><br /></b>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>ckuhn@gmx.at</author>
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 09:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Evangelisch evangelisieren in wertschätzender Haltung gegenüber dem postmodernen Europa</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=27&#38;cHash=2dc1b98af832c468c78a3d624e802a8c</link>
			<description>„Evangelisierung“ ist ein multidimensionales Geschehen, das explizit das Ziel verfolgt, Glauben zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wie können wir als evangelische ChristInnen in Europa unsere Werte im 21. Jahrhundert verständlich und glaubwürdig weitergeben? - Leben aus dem Vertrauen in Gott, Menschenwürde, Gleichberechtigung, Solidarität, Verantwortung für unsere Welt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wie können wir unseren eigenen Kirchenmitgliedern helfen, wieder sprachfähig zu werden für ihren evangelischen Glauben? So, dass sie ihn selbst neu begreifen - und so, dass sie ihn auch weiter-sagen und weiter-leben können als Einladung an andere…</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Und wo siedelt sich ein aufgeklärtes protestantisches Missions-Verständnis in Europa heute an? Schmerzlich ausgespannt zwischen den früher kulturdominierenden Missionsformen in den Kolonien, den heutigen evangelikalen Erweckungs-Predigern von den USA bis Afrika und dem nie aufgegebenen Streben des Vatikans nach einer Rekatholisierung Europas…</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">All diesen Missions-Varianten gegenüber empfinden wir als aufgeklärte evangelische TheologInnen und ChristInnen eine deutliche Distanz - so sehr, dass für uns bis in die 80er und 90er-Jahre hinein Mission und Evangelisation zu Un-Worten und „Don´ts“ geworden sind.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Seit den 80er-Jahren (Vollversammlung des Weltkirchenrates in Vancouver 1983) empfinden wir es hingegen als unsere „Mission“, öffentlich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten. Diesen Weg des Konziliaren Prozesses haben wir als wesentlich und gesellschaftlich notwendig erkannt und er prägt seither unser theologisches Denken, Reden und Handeln. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Daneben ist aber jahrzehntelang unser öffentliches, explizites Bekenntnis zum Glauben, die theologische Bildung unserer Gemeindeglieder und die Glaubens-Weitergabe außerhalb von Gottesdienst und Religionsunterricht fast untergegangen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Die problematische Folge davon ist, dass viele unserer Gemeindeglieder heute kaum mehr sagen können, was sie eigentlich glauben, was Gott für sie bedeutet, was Jesus Christus, was die Rechtfertigung allein aus Gnade, was die Bibel, die (evangelische) Kirche, die Auferstehung… </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">So ist um das Jahr 2000 herum unter uns das Bewusstsein neu erwacht: Als Kirche Jesu Christi ist es uns auch aufgetragen, explizit und öffentlich die Frohe Botschaft &nbsp;</span>weiterzugeben - das heißt, zu evangelisieren – freilich in einer neuen Weise.</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Das beschäftigte insbesondere die GEKE, die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, ab der Jahrtausendwende neu und intensiv. Vor allem sollte klar sein, dass die „Rechtfertiging allein aus Gnade“ Basis jeder evangelischen Evangelisierung sein muss. Von ihr her verbietet sich von selbst jeder Missionsdruck, jede Angstmache, jede individualistische Engführung. Sondern Mission kann von unserem Gnadenverständnis her nur das Bekanntmachen unserer Erlösung durch Gott in Jesus Christus sein - mit befreienden Auswirkungen für die/den Einzelnen wie für die Gemeinschaft.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">So setzte 2002 die GEKE (damals noch&nbsp; </span>„Leuenberger Kirchengemeinschaft“) eine Lehrgesprächs-gruppe mit diesem Auftrag ein. Auch ich war als österreichische Delegierte und dann auch als Vorsitzende und Redaktionsmitglied Teil&nbsp; dieser Gruppe von 20 TheologInnen aus zehn europäischen Ländern und aus fünf verschiedenen Kirchen der Reformation. Bis 2004 sollten wir miteinander klären, was denn „das Evangelische Profil im missionarischen Auftrag der Kirchen in Europa“ sei. </p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Ergebnis davon ist die Projektstudie „Evangelisch evangelisieren – Perspektiven für Kirchen in Europa“, die seit 2006 in den 103 protestantischen Kirchen der GEKE als Anregung gilt, „in Auseinandersetzung mit ihr das eigene evangelisierende Handeln zu überprüfen, zu stärken und weiterzuentwickeln“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Im November 2009 haben auch die Evangelischen Kirchen in Österreich in ihrer gemeinsamen Synode dieses europäische Papier ausdrücklich rezipiert - mit der eigenen Resolution „Die Evangelischen Kirchen in Österreich als missionarische Kirchen“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Seither wird auf unseren diözesanen Versammlungen, in evangelischen Pfarrgemeinden, Institutionen und auch Publikationen vermehrt und positiv von Mission und Evangelisierung gesprochen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Diese Worte sind so jetzt in der Evangelischen Kirche in Österreich und darüber hinaus salonfähig geworden, weil es durch diesen Prozess gelungen ist, sie inhaltlich neu zu füllen:</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Mission“ umfasst für uns gemäß dem GEKE-Papier „alle Lebensäußerungen, in denen sich Kirche vom Evangelium her den Menschen zuwendet. Sie geschieht &nbsp;</span>in Glauben weckender Verkündigung und diakonischem Handeln SOWIE in der Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Einige Aspekte der Mission rufen Menschen explizit zu Christus, während andere ein implizites Christuszeugnis sind.“</p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Evangelisierung“ im engeren Sinne bedeutet für uns „einen Lebensprozess der ganzen Kirche in Wort und Tat, der den Menschen im Freiheitsraum des Evangeliums die Begegnung mit dem in Jesus Christus Mensch gewordenen Gott ermöglicht“. Sie ist „ein multidimensionales Geschehen, das explizit das Ziel verfolgt, Glauben zu wecken und zu vergewissern – mit einem besonderen Akzent auf der Wortverkündigung“.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Für uns wichtig und neu an der Studie „evangelisch evangelisieren“ ist auch, dass sie die aktuellen europäischen Kontexte würdigend aufnimmt, statt sie kultur-pessimistisch zu verdammen oder einseitig zu beklagen. So bietet jeder Parameter unserer (post-)modernen Gesellschaft sowohl spezifische Öffnungen als auch Sperren gegenüber dem Evangelium.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Als Beispiele seien genannt: Traditionsabbruch, Säkularisierung und „Patchwork-Religiosität“ am religiösen Markt der Möglichkeiten. Neben ihren Härten für die christlichen Kirchen bieten diese Kontexte des 21. Jahrhunderts auch die Chance, Menschen unseren evangelisch-christlichen Glauben neu anzubieten: authentisch, lebenstauglich, befreiend, Sinn und Gemeinschaft stiftend. Christ-Werden und Christ-Sein kann so für viele zu einer neuen attraktiven Option werden.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Das kann aber keinesfalls konfessionellen Proselytismus bedeuten, d.h. gemäß der „Charta Oecumenica“ (2001) werben wir als christliche Kirchen einander nicht Mitglieder ab, sondern im Gegenteil: Der Missionsauftrag gilt uns als ChristInnen allen gemeinsam.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Es geht darum, (noch) aktiven eigenen Mitgliedern ihren Glauben neu lieb und wert zu machen, ausgetretene Mitglieder in neuer Weise anzusprechen und Menschen ohne religiöse Bindung mit der Botschaft des Evangeliums in Verbindung zu bringen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">So begrüßen wir es auch, dass die r.k. Kirche in Wien sich ihres christlichen Missionsauftrags neu bewusst geworden ist. An der 2. Diözesan-Versammlung der r.k. Diözese Wien im März 2010 habe ich als offizielle Evangelische Beobachterin teilgenommen und dort den ca.1000 r.k. TeilnehmerInnen aus ganzem Herzen meine Anerkennung für ihr beeindruckendes Engagement für die Kommunikation des Evangeliums im Rahmen der „Apostelgeschichte 2010“ ausgesprochen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">„Evangelisch evangelisieren“ heißt für uns auch nicht, andere Weltreligionen abzuwerten oder engagierten Menschen ohne religiöses Bekenntnis die Achtung zu verweigern. Sondern „im Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung freuen wir uns über alle, Einzelne und Gruppen, die diese Anliegen und Werte mit uns teilen.“ (Resolution der österr.Generalsynode im November 2009)</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Was wir aber künftig vermehrt als Evangelisierung anbieten wollen, ist vor allem:<br /> - öffentliche Verkündigung des Evangeliums in glaubwürdiger, verständlicher und innovativer Form </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">- Seminare für engagierte Gemeindeglieder, die in ihrem Glauben neu sprachfähig werden wollen</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">- offene, einladende Gemeinden</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">- Gottesdienste, die zeigen, dass unser Glaube uns auch selbst berührt und begeistert.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Seniorin Mag. Gabriele Lang-Czedik ist Evangelische Pfarrerin in Wien-Liesing, </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Mitglied des Wiener Superintendential-Ausschusses (Evang.-luth. Leitungsgremium Wien) </span></p>
<p style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">und war Vorsitzende der europäischen Lehrgesprächsgruppe, die von 2002 bis 2004 die GEKE-Projektstudie „Evangelisch evangelisieren – Perspektiven für Kirchen in Europa“ entwickelt hat.</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>office@beconnected.at</author>
			<pubDate>Tue, 11 May 2010 12:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gustav-Adolf-Fest in Ottakring</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=29&#38;cHash=165106ba287632804d7292bda3247263</link>
			<description>3.Juni 2010 - Aus dem Vollen schöpfen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir feiern wieder ein GROSSES Fest. Heuer können wir Ottakringer das Gustav Adolf Vereins Fest von Wien in unserer Gemeinde feiern. Einmal jährlich treffen sich Evangelische aus unserer Stadt in einer Gemeinde, um ein besonderes Fest zu feiern:<br /><br /><b>Aus dem Vollen schöpfen</b><br />Oft bleibt unser Blick an dem hängen, was wir nicht haben, was wir nicht sind, was alles noch sein könnte. Und wir sehnen uns danach. In Zeiten der vollen Regale, der Lebensmittelüberproduktion und des Wohlstandes erkennen wir nicht mehr, wie gut es uns geht. Gleichzeitig übersehen und gering schätzen wir die, die in unserer Gesellschaft mit dem Kauftrott nicht mehr mitkommen.<br /><br />Zu erkennen was wir haben, was wir sind, wie reich beschenkt wir sind, ist nicht einfach.<br /><br />Dass wir die Möglichkeit haben, das zu teilen was wir haben, ist ein Privileg. Paulus schreibt, dass wir vielmehr darauf achten sollten, was wir haben, nicht so sehr auf das, was wir nicht haben (2. Kor 8,12).<br /><br />Wir laden Sie ein, an diesem Tag mit uns aus dem Vollen zu schöpfen, aus vollen Töpfen beim Mittagessen, aus vollem Herzen beim Singen, Beten, Lachen und Spielen, aus vielen Ideen bei der Diskussion, und aus vollen Gläsern in unserem Garten. Den Ehrenschutz für unser Fest hat Bezirksvorsteher Franz Prokop übernommen.<br /><br />Wir möchten aber auch helfen und Evangelischen, die in schwierigen Situationen sind, unter die Arme greifen. So ist die Kollekte für zwei Projekte gewidmet:
<ul><li>Wir unterstützen die schwierige Diasporaarbeit im Kirchenbezirk Schäßburg/Siebenbürgen. Im Besonderen den Bezirksgemeindetag in Pruden, an dem sich mehr als 20 Ortschaften beteiligen.</li><li>Wir ermöglichen Kindern aus unserer Gemeinde, deren Eltern sich dies nicht leisten können, eine Ferienwoche in Österreich.</li></ul>
Was ist jedoch der Gustav-Adolf-Verein? Die Geschichte des GAVZum 200sten Todestag vom schwedischen König Gustav Adolf 1832 sammelten Evangelische in Deutschland Geld, um ihm ein Denkmal zu bauen. Gustav Adolf war den Evangelischen im 30 Jährigen Krieg zu Hilfe gekommen und hat somit die Glaubensfreiheit im Norden Europas mit ermöglicht. Die Projektbetreuer revidierten ihr Vorhaben, unterstützten mit dem Geld, statt ein Denkmal zu errichten, benachteiligte Evangelische in Böhmen (damals Österreich) und förderten Schulleben und Kirchbau.<br />Damit entstand die Gustav-Adolf-Stiftung, Vorläufer des Gustav-Adolf-Werkes in Deutschland.<br /><br />Das Gustav-Adolf-Werk hilft religiösen Minderheiten in der Welt. Seine Partner sind protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien.Das Gustav-Adolf-Werk Deutschland unterstützt beim Gemeindeaufbau, bei der Reno-vierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden, bei der Aus- undWeiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a.<br /><br />In Österreich durften Evangelische erstmals 1861 Vereine gründen, als Kaiser Franz Joseph I. das Protestantenpatent erließ. Noch im selben Jahr wurde der Gustav-Adolf-Verein gegründet. Die Gründungsdokumente wurden in der Zwölf Apostel Kirche in Wien Gumpendorf – heute Gustav Adolf Kirche – unterschrieben.<br />Damit ist er der älteste österreichweit tätige Hilfsverein der Evangelischen Kirche A.B.<br /><br />Auch die Evangelische Pfarrgemeinde Ottakring unterstützt die Arbeit des GAV durch z.B. Sammlungen. Gemeinsam schaffen wir einfach mehr, ebenso ist unsere Gemeinde auch Empfängerin von Unterstützungen vom GAV-Wien; GAV-Österreich und auch vom GAW-Deutschland. Schön zu sehen auch an den Widmungen unserer Kirchenfenster.<br />Nicht nur bei der Errichtung sondern auch bei der jetzigen Renovierung haben wir namhafte Unterstützung erhalten. Das Fest ist somit auch ein kleines Dankeschön für die große Hilfe.<img src="uploads/RTEmagicC_517ac5f152.jpg.jpg" mce_src="images/stories/festabzeichen%203.jpg" border="0" height="97" width="120" alt="" />
Wir sehen uns!
]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			
			<author>ckuhn@gmx.at</author>
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 08:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>