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		<title>www.evang-wien.at : Aktuelle Neuigkeiten</title>
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		<description>Aktuelle Neuigkeiten</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 09:58:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Foto-Ausstellung „The Shadow of Jerusalem“ im Bibelzentrum eröffnet</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=231&#38;cHash=a3cbf7f5287ec02dcce44f231586d8f9</link>
			<description>Der in der Ukraine geborene Fotograf Leonid Padrul erzählt in eindrucksvollen Landschaftsfotos von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jedes der Fotos ist ein Unikat – es enthält die ganze biblische Geschichte mit all ihren Konflikten, Leidenschaften und der nicht enden wollenden Suche nach bleibenden Werten.
Leonid Padrul erzählt auch von den dort lebenden Menschen, nimmt sie hinein in die Landschaft, zeigt sie an wichtigen Orten der Stadt Jerusalem und ihrer Umgebung. 
Das Zustandekommen der Ausstellung des seit 1994 in Israel lebenden Kunstfotografen wurde durch Zusammenarbeit mit der Botschaft des Staates Israel ermöglicht. Dessen stellvertretende Missionschefin Galit Ronen freute sich mit der Leiterin des Bibelzentrums, Dr. Jutta Henner, dass nun auch in Wien diese Fotos von biblischer Geschichte erzählen.&nbsp; 

Im Rahmen einer kleinen, aber eindrucksvollen Feier mit einem Saxophon-Trio der Johann-Sebastian-Musikschule wurde die Ausstellung eröffnet. Altbischof Heitz (alt-kath.), Superintendent Pöll (evang.-meth.) sowie em.Oberkirchenrat Kneucker und Superintendentialkuratorin Troch (evang.A.B.) waren unter den Ersten, die sich von diesen Bildern in das Land der Bibel entführen ließen.

Die Ausstellung ist bis 6.Oktober geöffnet, Näheres zu den Besuchsmöglichkeiten und&nbsp; über Führungen erfahren Sie auf <link http://www.bibelzentrum.at/the-shadow-of-jerusalem - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://www.bibelzentrum.at/the-shadow-of-jerusalem</link>&nbsp;

Dr.Inge Troch 

Bilder: Bibelhaus (4), Troch (1)
<div><div><div id="_com_1"></div></div></div>]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:58:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Pflegewohnhaus Leopoldstadt: Ökumenische Segnungs- und Einweihungsfeier des Ökumenischen Andachtsraumes </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=232&#38;cHash=ff72719b39dd4022bdc036028a800888</link>
			<description>Am 14.5.2013 wurde der ökumenische Andachtsraum im PWH Leopoldstadt von Superintendent Mag....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 14.5.2013 wurde der ökumenische Andachtsraum im PWH Leopoldstadt von Superintendent Mag. Hansjörg Lein und Weihbischof Dr. Franz Scharl ökumenisch eingeweiht. <br />Das PWH -Leopoldstadt ist das erste der neu geplanten Pflegewohnhäuser in Wien und wird seit 2010 bewohnt. Für das spirituelle Wohl der BewohnerInnen und der MitarbeiterInnen stehen zwei Räumlichkeiten zur Verfügung: ein multireligiöser und ein Ökumenischer Gebetsraum. <br />Mit großer Freude konnten wir in unserem Haus Superintendent Mag. Hansjörg Lein und Weihbischof&nbsp; Dr. Franz Scharl begrüßen, die die Segnungs- und Einweihungsfeier des Ökumenischen Gebetssraum vollzogen.&nbsp;&nbsp; <br />Zu unseren weiteren Ehrengäste zählten: Direktor Dr. Roland Paukner, Oberin MBA Gabriele Thür, und der Vertreter des Bezirksvorstehers, BR Mag. Michael Huber-Strasser. <br />Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses und VertreterInnen der Geriatrie- und Pflegeheimseelsorge dreier Konfessionen nahmen an der Feier teil.<br />Nach der Eröffnungsrede und dem Willkommensgruß seitens der Führung des PWH-Leopoldstadt, durch Frau Direktor Androsch, betonte Weihbischof Scharl, dass die beiden Konfessionen - die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelische Kirche A.B. auch stellvertretend für alle anderen christlichen Kirchen, wie unter anderem die Orthodoxen Kirchen, die Evangelisch- Reformierten, Evangelisch-Methodistische, uvm. die Einweihungs- und Segnungsfeier gestalten.<br />In seiner Predigt begrüsste Superintendent Mag. Hansjörg Lein den Begriff &quot;Pflegewohnhaus&quot; und betonte, wie wichtig es sei, dass Menschen, die pflegebedürftig sind, ein Wohnhaus haben, in dem sie wohnen können und damit zu Hause sind, in dem alle nötige ärztliche und pflegerische und therapeutische Betreuung gewährleistet ist und auch Raum zur Verfügung gestellt wird, zum Beten und um zur Ruhe zu kommen. &quot;Beten kann man überall&quot; lauteten Worte seiner Predigt, &quot;doch manchmal wünscht man sich auch einen Ort, zu dem man sich begeben und an dem man zur Ruhe kommen kann&quot;. &quot;Das Beten ist eine große Kraftquelle und ein dazu passender Rahmen ist durch einen Andachtsraum gewährleistet.&quot;<br />Dr. Paukner betonte, wie wichtig es sei, den Menschen im Ganzen, mit all seinen Bedürfnissen zu sehen, das hätte den Ausschlag gegeben, einen multireligiösen und einen Ökumenischen Gebetsraum in die Pflegewohnhäuser zu integrieren.<br />Im Anschluss an den wunderbar stimmigen und feierlichen Gottesdienst mit der Segnung der Anwesenden und des Raumes kamen Grußworte des Bezirksrates, Mag. Michael Huber-Strasser und die Ansprache von Direktor Dr. Roland Paukner.<br />Danach war sowohl für ein gemütliches Beisammensein, als auch vortrefflich für das leibliche Wohl gesorgt.
Ein gelungenes Fest!

Gabriele Menzl]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 16:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>M.Ed. Katharina Schoene wurde durch Superintendent Mag. Hansjörg Lein im Geriatriezentrum Baumgarten in ihr Amt als Krankenhaus- und Geriatrieseelsorgerin eingeführt. </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=230&#38;cHash=2bb6eb96c440f33d20e122341597f46a</link>
			<description>Die erfreuliche Umgestaltung dieses Geriatriezentrums und anderer Heime in moderne Pflegewohnhäuser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die erfreuliche Umgestaltung dieses Geriatriezentrums und anderer Heime in moderne Pflegewohnhäuser war der Anlass, das Geriatriereferat der Wiener Superintendentialgemeinde zu verstärken.&nbsp;&nbsp;<br />Katharina Schoene wird im Westen Wiens die&nbsp; evangelische Seelsorge aufbauen und verankern sowie Pfarrgemeinden und Besuchsdienstkreise in den Pflegeheimen unterstützen. Sie hat Sonderpädagogik in Leipzig und Wien studiert, mehrere Jahre in der Wohneinrichtung Steinergasse des Diakoniewerkes gearbeitet, ist Lektorin und wurde in Neuendettelsau zur Diakonin ausgebildet.&nbsp; Da war es nicht verwunderlich, dass neben&nbsp; Bewohner/innen des GZ Baumgartens auch viele Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen der „Steinergasse“ den Einführungsgottesdienst im Jugendstilsaal&nbsp; mitfeierten.&nbsp;&nbsp;<br />Superintendent Mag. Hansjörg Lein betonte in seiner Ansprache, dass es um ein <b><i>„Mit Freude und Liebe für die Menschen da sein“ </i></b>geht<i>. „Mit einer fröhlichen Ausstrahlung sich Zeit nehmen, sich und anderen Zeit gönnen vom Beginn des Lebens bis zu dem Moment, in dem Menschen das ‚Zeitliche segnen‘&nbsp; - dazu gehören freilich viel Geduld und Einfühlungsvermögen, aber auch Ausbildung, Erfahrung, Teamarbeit und super­visorische Begleitung und vor allem tägliches Kraftholen im Gebet, in der Stille, in der Natur,…&nbsp; Denn: Die Freude, die aus einem Menschen strahlt, kommt aus mehreren Quellen. Ursprung dieser Quelle ist für uns der lebendige Gott. Mit Freude erreichen wir die Herzen der Menschen, die uns anvertraut sind, zu deren Lebensbegleitung wir beauftragt werden.“&nbsp;</i>&nbsp;<br />Bibel- und Segensworte wurden Frau Schoene zugesprochen. Berührend die sehr persönlichen Segensworte von Johann Kohout, einem Schützling, der im Lauf der Jahre zum Freund von Katharina Schoene wurde.&nbsp;&nbsp;<br />In ihrer Predigt zu Mt. 25, 31-40 fragte Lektorin Schoene <i>„Wer ist wirklich mein Bruder, wer ist meine Schwester? Bin ich nicht auch bedürftig? …Wenn es jetzt noch nicht so ist, vielleicht wird es irgendwann so weit sein“</i>. Dann kam sie auf ihre Aufgabe zu sprechen: <i>„Ich sehe mich als Wegbegleiterin&nbsp; auf dem langen, oft mühsamen Weg hin zum großem Ziel in Gottes Herrlichkeit. Ich möchte mit den Fröhlichen lachen, mit den Traurigen weinen. Ich möchte nach Antworten suchen, schweigend einfach nur die Hand halten, wirklich verstehen, nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen. Gott gebe mir immer wieder das Gespür dafür, dass ich das Wesentliche sehe … Ich kann Gott nicht lieben, ohne den Menschen zu lieben und umgekehrt …. Ich möchte mich in meiner Arbeit als Seelsorgerin nicht nur als die Schenkende verstehen, sondern vielmehr als die Beschenkte. Das stärkt mich und lässt mich nicht leer ausgehen. Seelsorge ist Hilfe, Trost und Zuspruch für andere Menschen im Namen Gottes“ </i>um dann mit einem Wort des Franziskus zu schließen: „<i>Glücklich der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche.&quot;</i>&nbsp;<br />Ein wichtiger Freund ist ihr auch ihr kleiner (Therapie-)Hund Chivas, der sie bei ihrer Arbeit treu begleitet.&nbsp;&nbsp;<br />Oberschwester Ulrike Pochman drückte namens der Leitung des Geriatriezentrums ihre Freude darüber aus, dass es Katharina Schoene gibt – sie darf auch im demnächst fertigen neuen Haus sicher sein, stets mit Freude willkommen zu sein! <br />Zum Abschluss gab es eine von „unsichtbaren Engeln im GZ Baumgarten“ liebevoll vorbereitete Jause, bei der Mitarbeiter/innen und Gäste aus dem Haus Baumgarten, dem Diakoniewerk und aus evangelischen Gemeinden und der Superintendenz miteinander ins Gespräch kommen konnten. 
Dr. Inge Troch

Bilder: Veronika Arnost (7) C.P (1)]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reformationsjubiläum, gottesdienstliches Leben und Diakonie - Hauptthemen der Wiener Superintendentialversammlung am 20.April 2013</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=229&#38;cHash=d1b3d5aadfe0c776572210cdf0fbf14c</link>
			<description>Bischof Dr. Bünker stellte das Reformationsjubiläum in das Zentrum seines Grußwortes an die fast 80...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bischof Dr. Bünker stellte das Reformationsjubiläum in das Zentrum seines Grußwortes an die fast<b> </b>80 Delegierten.<b> <i>„</i></b><i>Es gilt, der Bevölkerung vor Augen zu führen, was ohne Evangelische in diesem Land fehlen würde.“</i> Vor allem sollen alle Gemeinden dankbar die Neuentdeckung des Evangeliums feiern. Denn: <i>„Im Jahr 2017 feiern die Evangelischen Kirchen weltweit &quot;500 Jahre Reformation&quot;.&nbsp; In Österreich feiern die Evangelische Kirche A.B., die Evangelische Kirche H.B. und die Evangelisch-methodistische Kirche gemeinsam. Die befreiende Erfahrung des Evangeliums von Jesus Christus bildet den Kern der reformatorischen Botschaft. Das Reformationsjubiläum beschränkt sich nicht auf eine Rückschau. Es geht um die zentralen Inhalte evangelischen Glaubens und seine Konsequenzen für die Menschen in Kirche und Gesellschaft heute und in der Zukunft.“</i>&nbsp;
<link fileadmin/user_upload/redaktion/downloads/pdf/20130420_Bericht_des_Superintendenten_01.pdf - download "Initiates file download">Superintendent Hansjörg Lein </link>sieht die Superintendenz Wien <i>„als Lebensraum vielfältiger Formen, vielfältiger Arbeitsfelder, vielfältiger Menschen unterschiedlicher Herkunft. Das macht das Leben interessant und bunt. Das gibt unseren Gemeinden ein unverwechselbares Profil aus Geschichte und heutiger&nbsp; Situation. So unterschiedlich unsere Kirchen und Gemeindezentren sind, so speziell sind auch da und dort die Begabungen der Mitarbeitenden …&nbsp; Unser gottesdienstliches Leben ist ein gutes Beispiel für die zunehmende Vielfalt an Möglichkeiten.“</i> Mit Freude konnte er berichten, dass in Wien etwa 3.000 Gottesdienste pro Jahr gefeiert werden. Neben Familien- und Jugend-Gottesdiensten gibt es immer mehr Angebote für Eltern mit Kleinkindern, aber auch Gottesdienste am späten Sonntag-Vormittag&nbsp; mit einem Brunch vor oder einem Mittagessen nach dem Gottesdienst oder meditative Angebote an Abenden. Auch thematische Predigtreihen, eine Online-Andacht oder Projekte unter dem Titel &quot;Church goes public&quot; erreichen viele Menschen, die sonst kaum zu erreichen wären. Eine wesentliche Rolle haben die Gestaltung des Raumes, der freundliche Empfang durch Ehrenamtliche und die Musik. Hier gilt es dankbar zu sein für den großen Einsatz! Schließlich erinnerte Superintendent Lein daran, dass <i>„nicht die Hauptamtlichen den Gottesdienst für ein ‚Gemeindepublikum‘ halten – sondern der Gottesdienst unter der Verantwortung und Beteiligung der ganzen Gemeinde gefeiert wird.“</i>&nbsp;
Dass es auch schwierige Situationen im Zusammenleben der Gemeinden gibt, zeigte die anschließende Aussprache – die finanziellen Auswirkungen von Wahlgemeindeanträgen erfordern ein solidarisches Miteinander ohne Konkurrenzgedanken, soll die Kirche&nbsp; glaubwürdig in die Zukunft geführt werden.&nbsp;&nbsp;
Diakonie war dann wichtiger Schwerpunkt des Vormittags. Rektor Michael Bubik und VertreterInnen der Einrichtungen gaben einen Einblick in die Vielfalt des <link fileadmin/user_upload/redaktion/downloads/pdf/Diakonie_in_Wien_Praesentation_April_2013.pdf - download "Initiates file download">institutionellen diakonischen Engagements in Wien</link><link fileadmin/user_upload/redaktion/downloads/pdf/Diakonie_in_Wien_Praesentation_April_2013.pdf - download "Initiates file download">&nbsp;</link>getragen von <span lang="DE">einem </span><span lang="DE">Regionalforum von 8 Organisationen mit 2.210 MitarbeiterInnen. Diakonie-Eine-Welt</span> mit <span lang="DE">Flüchtlingsdienst, </span><span lang="DE">Diakonie Bildung, Diakonie Katastrophenhilfe/Brot für die Welt, </span>&nbsp;Johanniter-Unfall-Hilfe, <span lang="DE">Evangelisches&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Krankenhaus Wien, Diakoniewerk-Wien, Heilsarmee, Stadtdiakonie Wien, Hilfsverein der Baptisten und Herzwerk informierten über ihre Tätigkeit in den <span lang="DE">&nbsp;</span>Arbeitsbereichen Gesundheit &amp; Rettungswesen, Kinder/Jugend/Bildung, Migration/Menschenhandel, Behinderung/Alter und Soziales/Obdachlosigkeit und gaben in Arbeitsgruppen eine detaillierten Überblick über ihre vielfältigen Tätigkeiten und Angebote. Auch in den&nbsp;Gemeinden wird Diakonie gelebt – ein <link fileadmin/user_upload/redaktion/downloads/pdf/Diakonie_in_den_PG_-_SupV_April_2013.pdf - download "Initiates file download">Kurzbericht und Plakate</link> von der KuratorInnentagung gaben davon eindrucksvoll Zeugnis!&nbsp;
Am Nachmittag genehmigte die Superintendentialversammlung den Jahresabschluss 2012 und verabschiedete mit herzlichem Dank die verdiente, langjährige Leiterin DiplM&nbsp; M.Eschhaus des seit 20 Jahren bestehenden Arbeitskreises Umwelt (EAKU).Ihre Nachfolgerin A.Kampelmühler informierte über dessen <link fileadmin/user_upload/redaktion/downloads/pdf/EAKU_Arbeitsprogramm_2013_14.pdf - download "Initiates file download">Arbeitsprogramm</link>.&nbsp;&nbsp;
Neue Impulse erhofft sich die Diözese im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, wenn ab Sommer Martina Nagel, die Kommunikationswissenschaft sowie Deutsche Philologie und Evangelische Theologie studiert hat und seit längerer Zeit in der Redaktion einer deutschen Zeitung arbeitet, die Stelle als Öffentlichkeitsreferentin einnehmen wird.
29 Jahresberichte von Arbeitsbereichen der Superintendenz wurden mit aufrichtigem Dank für die Arbeit und die übersichtliche und eindrucksvolle Darstellung der vielerlei Tätigkeiten zur Kenntnis genommen.&nbsp;&nbsp;
Mit einem Kanon klang ein intensiver Tag des gemeinsamen Überlegens, Entscheidens und Gesprächen aus. 
Dr. Inge Troch
Bilder:<br />T.Fresia (6), M.Geist (6), I.Troch (1)
<div><div><div id="_com_1"></div></div></div>]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 14:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Viele Wiener Gemeinden feierten am 14. April 2013 Gottesdienste zum Jahr der Diakonie – unter dem Motto “zugewandt – solidarisch – vernetzt” </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=228&#38;cHash=1047fa3cd5f64938f7f0157b4ddb73b3</link>
			<description>Gemeinsames Nachdenken über den diakonischen Auftrag, Danken für und mit Menschen, die sich dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeinsames Nachdenken über den diakonischen Auftrag, Danken für und mit Menschen, die sich dem Nächsten zuwenden und helfen, Gemeinschaft in vielfältiger Weise erleben, standen im Mittelpunkt dieser Feiern. Die dabei gesammelten Kollekten für materielle Hilfe oder das gemeinsame Essen und Reden nach den Gottesdiensten zeugen von der Zuwendung zum Nächsten.
Die vielfältigen Aspekte diakonischen Handelns zeigte Superintendent Hansjörg Lein in seiner Predigt in der Stadtkirche auf – es geht immer um Zuwendung zum Nächsten und seinen Nöten:
„Denn <i>‚Das ist die Liebe zu den Menschen, ihr Bedürfnis spüren und ihr Leid tragen.‘</i> wie es eine alte ostjüdische Legende formuliert. 
Diese Liebe betont auch der 1.Johannesbrief (4.Kap.) ‚<i>Geliebte,&nbsp; lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott gezeugt und kennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.‘</i>
Im diakonischen Handeln geht es stets um den Glauben, der in der Liebe tätig wird. Dies zeigen etwa auch die bekannte biblische Geschichte (Lukas 10) vom barmherzigen Samariter oder Jesu Rede vom Weltgericht (Matthäus 25), die mit den Worten endet ‚<i>Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan‘</i>
Nächstenliebe, Diakonie haben nicht in erster Linie etwas mit Sympathie zu tun. Man muss den Nächsten nicht mögen, um ihm zu helfen.... Sondern: es geht sehr nüchtern um die Bereitschaft zu solidarischem Handeln, das – auch dies zeigt die Geschichte vom Samariter – stets auch professionell und nachhaltig sein sollte. 
Elie Wiesel drückte dies einmal so aus&nbsp; <i>‚Der Gegensatz von Liebe ist nicht Hass, …, </i><i>es ist nichts anderes als die&nbsp; G l e i c h g ü l t i g k e i t.‘</i>
Von einer ganz anderen Seite her wird helfendes Handeln von der Schöpfungstheologie her begründet: Als Geschöpfe Gottes sind wir so angelegt, dass wir gerne zum Helfen bereit sind.
Das verbindet uns mit allen anderen -&nbsp; auch wenn sie nicht Christen sind. Wenn sie sogar nicht einmal an Gott glauben.
Besonders eindringlich drückt diese Selbstverständlichkeit diakonischen Handelns das sogenannte Doppelgebot der Liebe, in Lukas 10, 27 aus <i>‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand, und deinen Nächsten wie dich selbst‘, </i>das in seiner Beziehung auf Gott, mich und meinen Nächsten eigentlich ein Tripelgebot ist.“
Dr. Inge Troch]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Abschlussgottesdienst des Lehrgangs 2012/13 für ehrenamtliche Krankenhausseelsorge </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=227&#38;cHash=5f250c30176558e0a428a865062d7943</link>
			<description>Seelsorge in Krankenhäusern und Geriatriezentren ist mehr als Besuchsdienst. Acht Damen und Herren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seelsorge in Krankenhäusern und Geriatriezentren ist mehr als Besuchsdienst. Acht Damen und Herren unterschiedlichsten Alters (30 – 77), manche noch im Beruf stehend, andere bereits pensioniert, besuchten erfolgreich diesen Lehrgang und brachten auch ihre speziellen beruflichen Erfahrungen ein, sei es als Ärztin, Student, Unternehmerin, Ordinations­angestellte,<strong> </strong>Mittelschulprofessorin, &nbsp;Bürokauffrau, Krankenschwester, Dipl. Sozialpädagogin oder Apothekerin. Den feierlichen Abschluss&nbsp; bildete ein von der Lehrgangsleiterin, Pfr.<sup>in </sup>Claudia Schröder gemeinsam mit den AbsolventInnen vorbereiteter Segnungs-Gottesdienst, in dem jeder und jedem dieser neun Personen persönliche Segensworte zugesprochen wurden.

Superintendent Mag. Hansjörg Lein griff in seiner Ansprache das den Abschluss des Gottesdienstes bildende Segenslied „Der segne dich und behüte dich“ (EKG 570) auf, als er betonte: <i>„Die Wörter</i> dich, dein, du <i>stehen im Zentrum dieses Textes. Der Segen Gottes wird hier persönlich einem Menschen zugesagt. Nicht allgemein einer Gruppe, einer Gemeinde, einer Institution. Krankenhausseelsorge hat vor allem etwas mit </i>Nähe<i> zu tun. Und auch beim Segnen mit Handauflegung kommen wir einander sehr nah … Kraft und Energie fließt, Gott selbst wird spürbar … Gott behütet dich und mich und uns als Gemeinschaft unterwegs – Und es wird Friede sein.“</i>

Superintendentialkuratorin Univ. Prof. Dr. Inge Troch wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass es gelte nicht nur Leid und Angst wahrzunehmen, sondern auch Freude. Um mit Peter Friebe zu sprechen, gehe es darum „<i>Im abstumpfenden Lärm die zarten Töne der Zuwendung zu&nbsp; hören und zu senden, … in geschäftiger Hektik ruhige Augenblicke der Geborgenheit zu schenken und das immer neue Wunder der Zärtlichkeit zu spüren und spüren zu lassen.“ </i>

In der Doppelpredigt verglich Edith Nemeth die unterschiedliche Beschaffenheit von Steinen, das jeweils besondere Gefühl beim Halten eines Steines mit der Krankenhausseelsorge – <i>„dieser Dienst ist vielfältig, ein Geben und ein Nehmen; eine Herausforderung, denn jeder Patient ist einmalig“.</i> Und Stefan Janits griff anknüpfend das Gleichnis von den Talenten auf „Auch&nbsp;wir sind einmalig …<i> in unseren Seminartagen durften wir erfahren, dass wir Gaben haben, dass uns ganz viele Talente von Gott geschenkt wurden …&nbsp;Wo Menschen beginnen, mit ihren Begabungen im Sinne Jesu zu wuchern, da werden ihre Begabungen wachsen.“</i>

Im Abschlussteil des Gottesdienstes tanzten zunächst die LehrgangsteilnehmerInnen einen ihnen aus den Seminaren vertrauten Tanz, der Gemeinschaft, die gemeinsame Mitte als Quelle der Kraft und das Hinausgehen in die Welt verdeutlichte und zu dem sie auch alle GottesdienstteilnehmerInnen einluden – welch wunderbares Erlebnis, einmal auf diese Weise zu danken und Gemeinschaft zu erleben!
Für das anschließende Beisammensein hatte dankenswerterweise das Hanusch-Krankenhaus einen geeigneten Raum zur Verfügung gestellt. AbsolventInnen, ihre Angehörigen und Freunde, aber auch Pfarrer/innen und Ehrenamtliche, die mit „ihrer“ Absolventin feierten, konnten dort bei einem Imbiss gute Gespräche führen und Kontakte knüpfen und vertiefen. 

Dr. Inge Troch


<span lang="EN-US">Fotos: Johanna Lein (4), Benjamin Johnston-Arthur (6)</span>]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 11:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Feierliche Eröffnung der JSBM-POP Akademie</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=226&#38;cHash=281470443c307592b59f81d842246f5f</link>
			<description>Jugendliche und Erwachsene können in seit September 2012 die neue Ausbildung für alle Stile der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jugendliche und Erwachsene können in seit September 2012 die neue Ausbildung für alle Stile der Popular- und Weltmusik nutzen. Direktor Dr. Hanns Stekel beantwortete gleich zu Beginn der Feier die Frage nach dem <i>Warum</i> dieser Akademie der Johann-Sebastian-Bach-Musikschule: <i>„POP tickt anders als klassische Musik, braucht daher auch ein anderes Umfeld, andere Strukturen und andere Pädagogik. Es ist vor allem die ungeteilte Einheit von Kreativität, Theorie und Performance, die im Unterricht und vor allem im Konzept zum Ausdruck kommen muss. Den eigenen Song schreiben, ihn in allen Aspekten interessant zu gestalten; in der Lage sein, Harmonie und Arrangement selbst zu machen und dann damit in die Band zu gehen – &nbsp;das sollte der Normalfall sein, das streben wir an, das soll in diesem Haus Wirklichkeit werden. Das ist unser Anspruch.“</i>
Daher will die POP Akademie junge Menschen ansprechen, die eine Musikschule zu uncool finden; jungen Leuten Mut machen, die Musik auch selbst zu spielen, die sie sonst nur hören. Darüber hinaus will sie bereit sein für Leute, die ihr ganzes Leben der Musik widmen wollen, und Beratung und Know How suchen für den Einstieg in die professionelle Welt der Musik sowie die Musik anderer Kulturen fruchtbar machen für diese Arbeit. 
Ist auch der Veranstaltungssaal noch nicht ganz fertig, so konnten sich dennoch am 8.März 2013 zahlreiche Gäste an den Darbietungen erfreuen. Darunter die Leiterin der Musikschule Wien, Frau Swea Hieltscher, und Bezirksvorsteherin KR<sup>in</sup> Renate Angerer, die in ihren Grußworten auf die Bedeutung der Musik für eine ganzheitliche Bildung und die Bedeutung der guten Erreichbarkeit der Standorte und unterschiedlicher Ausrichtungen eingingen. Auch die Dienststellenleiterin der MA13, Dr.<sup>in</sup> Martina Schmied und Mag.<sup>a</sup> Andrea Holzmann als Vertreterin der Wohnbauvereinigung&nbsp; sowie Vertreterinnen des Gasometer Managements sowie Bischof Dr. Michael Bünker als „Ehrenschüler“ fanden sich unter den Gästen. 
Als Vertreterin des Trägers der JSBM, der Diakonie Bildung, betonte die stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Superintendentialkuratorin Univ. Prof. Dr. Inge Troch wie wichtig Musik im Leben sei – Musik, die die Gefühle der heute lebenden jungen und älteren Menschen anspreche. Daher sei die POPAkademie ein wichtiger Teil der JSBM. Auch deren Namenspatron, Johann Sebastian Bach, war damals durchaus am Puls seiner Zeit und hatte auch Humor, was man z.B. an der wenig bekannten Coffee-Kantate erkennen könne. Der Meister des Kontrapunkts würde heute wohl seine Freude an POP, Rock, Jazz, Soul, Metal usw. haben und vielleicht noch ganz andere musikalische Ideen verfolgen!&nbsp;&nbsp;&nbsp; 
Superintendent Mag. Hansjörg Lein las zunächst Psalm 150, der mit einer Vielzahl und großer Vielfältigkeit von Instrumenten zum Gotteslob ruft.&nbsp; Musik ist hier Ausdrucksform der menschlichen und göttlichen Kommunikation – man ist an das Bild vom Himmel voll mit musizierenden Engeln erinnert. Für eine Schule, wie sie die POP Akademie ja auch ist, <i>„ist das gute Miteinander von Lernenden und Lehrenden wichtig. Es gilt andere mit begeisternder Musik anzustecken, mit Musik, die Freude und Spaß, aber mitunter auch Frust und Zorn ausdrückt. In der JSBM und der POP Akademie haben unterschiedliche Richtungen ihren Platz und können als Reichtum erlebt werden. Es geht darum, mit unserem Leben und unserem Musizieren Gott als Schöpfer zu loben!“ </i>Dann stellte er diese Schule unter den Schutz und Segen Gottes: <i>„Du, Gott, Ursprung aller Kreativität und menschlicher Ausdrucksformen, wir danken dir, dass wir diese Eröffnung heute feiern können. Wir bitten dich: Segne die Arbeit und alle Begegnungen … Gib den Lehrenden und Lernenden Geduld und Einfühlungsvermögen, eine gehörige Portion Humor für alles, was nicht gelingen will, und einen langen Atem zum Erreichen von Lernerfolgen.“</i> 
Eine Rockband, GesangssolistInnen, eine Band mit SaxophonsolistInnen und eine Busuki-Gruppe verbreiteten gute Stimmung und zeigten während der Eröffnungsfeier das Können von jungen und älteren Studierenden. 
Die Besichtigungsrunde zeigte die gute Ausstattung der Unterrichtsräume, darunter ein Tonstudio mit allen dazugehörenden technischen Einrichtungen. In Gesprächen mit Lehrenden und Lernenden konnten die Gäste viel Interessantes erfahren und auch manches selbst ausprobieren. 

Dr. Inge Troch

Fotos: Karin Brandstötter (2), Inge Troch (9)]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 10:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krankenhausseelsorge: Ökumene unverzichtbarer Bestandteil</title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=225&#38;cHash=89386f3ed2a9abe720d55dd54edfbba5</link>
			<description>ExpertInnen trafen sich zu einer Fachtagung in Wien</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Wien (epdÖ) - Neue ökumenische Ansätze in der Krankenhausseelsorge diskutierten Expertinnen und Experten am 1. Februar bei einer Fachtagung im Wiener Kardinal König Haus. Die ökumenische Zusammenarbeit im Krankenhaus sei ein unverzichtbarer Bestandteil einer glaubwürdigen christlichen Seelsorge, waren sich die Referentinnen und Referenten einig. Gleichzeitig räumten sie ein, dass es im Miteinander der unterschiedlichen Konfessionen immer wieder auch zu Schwierigkeiten kommen kann.<br /><br />&quot;Unsere Arbeit kann man, in Anlehnung an die bekannte Fernsehserie 'Emergency Room', als 'Emergency Management' bezeichnen&quot;, sagte der evangelische Krankenhauspfarrer Arno Preis, der in der Wiener Rudolfstiftung und im Wiener Allgemeinen Krankenhaus tätig ist, bei der Abschlussdiskussion. Die Arbeit der Krankenhausseelsorge finde in einem großen und komplexen System statt, es handle sich mehr um ein Notkonzept als um ein normales Konzept. &quot;Die Krankenhausseelsorge kann oft nur fragmentarisch durchgeführt werden, es fehlen Ressourcen, interdisziplinäre Arbeit ist nur teilweise möglich&quot;, resümierte Preis. Dennoch sei er dankbar und froh, dass die Kirche Geld für die Krankenhausseelsorge bereitstelle. Obwohl sich immer mehr herauskristallisiere, wie wichtig Krankenhausseelsorge sei, Stichwort: &quot;Spiritual Care&quot;, sei diese Erkenntnis noch nicht überall angekommen. &quot;Krankenhausseelsorge ist nicht überall gefragt und gewünscht, das hängt oft ab von der persönlichen Meinung Einzelner&quot;, so Preis. Nach wie vor habe die Medizin die Deutungshoheit am Krankenbett, ein erstes Umdenken sei aber auf den Palliativstationen bemerkbar, wo die Krankenhausseelsorge immer mehr Anerkennung finde.<br /><br />Er selbst verstehe ich sich in erster Linie als &quot;Menschensorger&quot;, betonte Preis. &quot;Ich versuche, mit den Menschen ein Stück weit zu gehen. Jeder Mensch ist einzigartig, jede Seelsorgesituation ist einzigartig. Gemeinsam mit den Patienten entwickle ich einen gemeinsamen Weg, letztlich lerne ich dann auch etwas in dieser Begegnung.&quot; Dabei gehe es aber nie um Beliebigkeit, stellte Preis unmissverständlich fest. &quot;Ich hole den Menschen dort ab, wo er ist, und lerne dann mit ihm differenzieren.&quot;<br /><br />Ein Umdenken über die Bedeutung von Krankenhausseelsorge auf den Palliativstationen und in der Palliativausbildung konstatierte auch Erhard Weiher. Der Diplom-Theologe und katholische Priester aus Mainz sucht bewusst den Kontakt mit MedizinerInnen und PflegerInnen, um ihnen die Notwendigkeit von &quot;Spiritual Care&quot; näherzubringen. &quot;Medizinern, die sich mit Palliativpflege beschäftigen und diese lernen, gehen Lichter auf, wenn sie von 'Spiritual Care' hören und was das für ihre gesamte Praxis, nicht nur im Hospiz und auf den Palliativstationen, bedeutet.&quot;<br /><br />Als den &quot;Geist, aus dem ich lebe&quot;, erklärt der römisch-katholische Krankenhauspfarrer Gerhard Gary, Rektor der Krankenhausseelsorge am AKH Wien, den angehenden PflegerInnen und MedizinerInnen den Begriff Spiritualität. Die evangelische Pfarrerin Claudia Schröder, Diözesanbeauftragte der Evangelischen Krankenhausseelsorge Wien, berichtete aus ihrer Praxis, dass sie als Vertreterin einer Religion und nicht als Vertreterin für Spiritualität wahrgenommen werde. Sie selbst habe es sehr oft mit evangelischen Patienten mit &quot;Patchwork-Religiosität&quot; zu tun. Dies sei typisch für die Arbeit in einem säkularen Umfeld. Kritisch merkte Schröder an, dass der Begriff Spiritualität zu unspezifisch sei und mittlerweile auch immer mehr Psychologen den Begriff Spiritualität für sich verwenden würden.<br /><br />&quot;Es ist wichtig, seine spirituelle Eigensprache zu haben&quot;, ist Christoph Schmitz, Fachbereichsleiter der Katholischen Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge der Erzdiözese Wien, überzeugt. Dies sei gerade in der ökumenischen Zusammenarbeit sehr wichtig. Ioannis Minas, griechisch-orthodoxer Erzpriester aus München, erzählte aus seiner schwierigen Praxis als Krankenhausseelsorger. Der ehrenamtlich arbeitende Priester, der sein Einkommen als Lehrer verdient, verbringt oft Tage und Nächte an den Krankenbetten. &quot;Ich kann nicht anders. Meine beiden Eltern sind an Krebs verstorben. Wann immer ich in das Gesicht eines leidenden Patienten blicke, sehe ich meinen Vater beziehungsweise meine Mutter darin.&quot; Ökumenische Zusammenarbeit ist auch für ihn selbstverständlich. &quot;Wenn ich zu einem Patienten oder zu einer Patientin gerufen werde, helfe ich, bete ich und segne ich, unabhängig von dem Glaubensbekenntnis oder der Konfession.&quot;</span>]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 15:02:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Mit neuem Eingang, befreit von hoher Hecke und Gitterzaun lädt die Johanneskirche alle ein.</title>
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			<description>Sie steht jetzt auf einem offenen Platz. Ein neues Portal ermöglicht den Eintritt in den hellen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie steht jetzt auf einem offenen Platz. Ein neues Portal ermöglicht den Eintritt in den hellen Gemeindesaal und in die Kirche ohne hinderliche Stufen. Der verwachsene Zaun mit seinem Betonsockel wurden entfernt – damit ist die Kirche wie bei ihrer Errichtung vor rund 80 Jahren wieder weithin sichtbar. 
Froh und dankbar wurde die Vollendung dieses ersten Abschnittes des Projektes „Lichtraum Johanneskirche“ mit einem Gottesdienst am 27.Jänner 2013 gefeiert. Viele waren gekommen um mit Pfarrerin, Kurator, Architekt und den vielen, die haupt- oder ehrenamtlich die Last dieser umfangreichen Arbeiten getragen hatten, mitzufeiern, Kinder und Erwachsene jeden Alters. Natürlich drückten auch die LieSingers mit ihren schwungvollen Liedern diese Freude und Dankbarkeit aus.&nbsp; 
Bischof Michael Bünker betonte in seiner Predigt über Matth. 9,9-13, dass es „<i>Jesus ist, der zu den Zöllner Matthäus und Zachäus geht und bei ihnen einkehrt, bei Menschen mit schlechtem Ruf. Als Folge dieser Begegnung räumen sie Jesus in ihren Häusern einen Platz ein. Ihr Alltagsort wird so ein gewandeltes Haus, sie machen die Erfahrung, dass der Raum sich öffnet, ein Freiraum, ein Spielraum der Menschlichkeit wird.</i>
<i>Von entscheidender Bedeutung ist dabei, dass Jesus vor seinem Einräumen der neuen Möglichkeiten keine Forderung stellt. Kein Vorwurf. Keine moralische Belehrung, wie schlecht der andere doch sei. Keine Mahnung, das Leben zu bessern. Es ist bloße, bedingungslose und grundlose Zuwendung … </i>
<i>Mit jedem Kirchenraum ragt ein Stück Gotteswelt in unsere Welt hinein - durch die Botschaft, die hier gehört, gefeiert und besungen wird, für die wir danken, die wir aufnehmen im Gebet … </i>
<i>Ich wünsche mir, dass eure Gemeinde weiterhin eine einräumende Gemeinde ist, die Platz hat für die, die am Rand stehen, die Raum gibt für die, denen das eigene Leben und vor allem das eigene Herz zu eng wird, ein Ort der Gnade, der Freiheit und der Freude über Gott. Bitte nehmen Sie bei uns Christenmenschen Platz. Hier finden Sie einen Ort. Mensch unter Menschen. Wir geben Raum.“</i>
Die Neugestaltung des Eingangs und des Gemeindesaals, die neue Küche und die geschützte Terrasse in Form einer Arena sind die ersten Schritte des Projektes „Lichtraum Johanneskirche“. Die Umgestaltung des Kircheninneren hat begonnen, Altar, Kanzel und einige Bänke haben neue, vorläufige Plätze. All dies und der geplante weitere Ausbau hat und wird noch viel Geld verschlingen. 
Die Neugestaltung des Kirchenplatzes ist auch dem Bezirk und den „Nachbarn“ ein Anliegen. Dies zeigten die Grußworte von Vertretern des Bezirks und der Ökumene bei der offiziellen „Eröffnung“ und Segnung des neuen Eingangs. Stellvertretend für alle, die gekommen waren, um sich mit der Gemeinde über die gelungene Neugestaltung zu freuen,&nbsp; sei der frühere Bezirksvorsteher von Liesing, Manfred Wurm genannt. Er hat dieses Projekt von Anfang an tatkräftig unterstützt und ist jetzt ehrenamtlich führend im Freundes-Verein tätig, um beim Fundraising zu helfen. 
Superintendent Hansjörg Lein wies in seinem Grußwort darauf hin, dass dieser Tag <i>&quot;Ein großer Freudentag für die Superintendenz Wien und die Evangelische Kirche in Österreich ist, die sich schon vor Jahren das Motto &quot;Sichtbar evangelisch&quot; gegeben hat. Die Pfarrgemeinde Liesing stellt ihr Licht nicht unter den Scheffel, sondern ist wie ein Leuchtturm, der das Evangelium hinausstrahlt in die dunkle und kalte Welt.&quot;</i>
Der Gemeindesaal strahlt in neuer Helle und bot vielen Menschen Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit dem einem liebevoll zubereiteten Mittagessen zu stärken, natürlich frisch zubereitet, wie es in Liesing Brauch ist. 
Am Nachmittag wurde die Ausstellung „Gemeinde-Diakonie in der Großstadt&nbsp; - am Beispiel Wien-Liesing“ eröffnet, die während des gesamten Jahres 2013, dem Jahr der Diakonie vor und nach Gottesdiensten und sonstiger Veranstaltungen im Gemeindesaal geöffnet sein wird. Sie berichtet über Projekte wie „Balkan Sunflowers“ und „Mama SPRICHT Deutsch“, Lernhilfen, Sozialberatung, Flüchtlingbetreuung und vieles mehr.
Dr. Inge Troch 

Fotos: Karl Leo Wiedermann (4), Inge Troch (2)

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			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 09:39:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Ökumenischer Gottesdienst zum Tag des Judentums </title>
			<link>http://www.evang-wien.at/index.php?id=88&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=223&#38;cHash=5e1e7e24d8cb1c4a8fd89ddb054466c4</link>
			<description>In St. Johannes Nepomuk erinnerte Christinnen und Christen an die gemeinsamen Wurzeln. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Christentum ist in seinem Selbstverständnis wesentlich mit dem Judentum verbunden – dies will der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) Christen und Christinnen seit dem Jahr 2000 durch diesen Gedenktag bewusst machen. Zugleich wird des durch viele Jahrhunderte hindurch von ihnen begangenen Unrechts an jüdischen Menschen und ihrem Glauben gedacht. 
Ein Vers aus Psalm 125, dem reichen Schatz gemeinsamer Gebete des Christen- und des Judentums war Grundlage der Predigt von Oberkirchenrätin Hannelore Reiner: <b><i>„Jerusalem, von Bergen rings umgeben, so umgibt der Herr sein Volk, von nun an bis in Ewigkeit“, </i></b>in der unter anderem hieß:
<i>„Berge bedeuten Beständigkeit und Schutz, aber auch Anstrengung und manchmal auch ausgesetzt sein. Jesus ging allein und mit seinen Gefährten immer wieder in die Berge. Sie waren für ihn Orte des Gebets und der Gottesnähe. Die Berge vor Jerusalem&nbsp; sind dem Beter des 125. Psalms ein Gleichnis für den schützenden und bergenden Gott, der sein Volk hegt. </i><i>Berge konnten weder die Bewohner Jerusalems vor den jeweiligen Eroberern&nbsp; noch die jüdische Bevölkerung Wiens im Jahr 1938 schützen. Immer neu ist da zu fragen: Wo waren die Christen und Christinnen, die entschieden und klar ihr Nein! gesagt haben? Wo waren jene, die sich schützend und bergend vor ihre MitbürgerInnen gestellt haben? Es hat sie gegeben. Einer der beiden Gedenksteine vor der Kirche, zu denen wir anschließend schweigend gehen werden, erinnert daran: Ja, es hat sie gegeben, die den christlichen Werten auch in der Nazi-Herrschaft treu geblieben sind, aber sie waren zu wenige, um eine tatsächliche Schutzmacht zu bilden.<br /></i><i>Und heute? Vor wenigen Tagen fragte der neugewählte Präsident der Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, in einem Zeitungsinterview nach dem Aufschrei der österreichischen Bevölkerung zu den zunehmenden Attacken gegen jüdische MitbürgerInnen im letzten Jahr in unserem Land. Die Statistik belegt:&nbsp; Gab es 2011 noch 71 Vorfälle der Diskriminierung und Verhöhnung (71 zuviel!),&nbsp; so stieg die Zahl 2012 auf 135, hat sich also nahezu verdoppelt.&nbsp; <br /></i><i>Wir leben in dieser unserer Welt voller Schönheit, aber eben auch voller Unfrieden, voller Angst und Gewalt und Schutzlosigkeit. Für diese dunkle Seite unserer&nbsp; Welt fordert uns das Psalmwort&nbsp; heraus, unser Christsein zu leben – auch im Einstehen und Einsatz für jene, die unsere Solidarität brauchen. Zugleich lässt es uns glaubend&nbsp; hoffen, dass Gott die Seinen umgibt, heute und morgen, so wie die Berge Jerusalem umgeben, von nun an bis in Ewigkeit.“</i>
Das als Abschluss des Gottesdienstes gemeinsam gesungene, aus dem 12.Jahrhundert stammende Synagogenlied <i>„Gott Abrahams sei Preis, des Herrschaft ewig ist, der schon von Anfang an ein Gott der Liebe ist“</i> verwies einmal mehr auf die gemeinsamen Wurzeln. 

Minuten des Besinnens bei den beiden Gedenksteinen vor der Kirche folgten. Diese tragen die&nbsp; Inschriften <i>„In Verantwortung für die Geschichte gedenken wir der jüdischen Bevölkerung“</i> und <i>„Für alle, die den christlichen Werten unter der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft treu geblieben sind“ </i>und sind, so Weihbischof Franz Scharl, „<i>Zeichen der Erinnerung an die Opfer des Holocausts. Sie rufen aber auch jede und jeden dazu aufgerufen, Zivilcourage zu zeigen“</i>. Auch ÖRKÖ-Vorsitzender Bischofsvikar Nicolae Dura sieht in der Veranstaltung und den Gedenksteinen nicht nur einen wichtigen Rückblick in unsere Vergangenheit, sondern auch eine Perspektive für die Zukunft und ein besseres Zusammenleben. So müsse die zunehmende Anzahl diskriminierender Vorfälle <i>&quot;uns Christen davon überzeugen, dass wir gemeinsam etwas bewegen müssen“</i>.
Die anschließende liebevoll vorbereitete Agape im Nepomuksaal bot eine willkommene Gelegenheit wieder einmal über Konfessionsgrenzen hinweg miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.
Dr. Inge Troch]]></content:encoded>
			
			<author>wien@evang.at</author>
			<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 07:50:00 +0100</pubDate>
			
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