<h3>Multiperspektivisches Pastoralkolleg widmete sich dem Erprobungsteil des EG Neu</h3>
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<p>Wien (epdÖ) – Der Erprobungsband zum neuen Evangelischen Gesangbuch (EG) stand im Mittelpunkt eines multiperspektivischen Pastoralkollegs am 27. und 28. Februar in Gumpoldskirchen. Veranstaltet wurde es vom „Aus- und Fortbildungsinstitut für kirchliche Berufe der Evangelischen Kirche A.u.H.B. in Österreich“ (AFI) gemeinsam mit dem Amt für Kirchenmusik. Unter dem Titel „Gesangbuch erproben: Feedback, Austausch und mehr zum Erprobungsteil des EG Neu“ trafen sich 20 Personen, begleitet von AFI-Rektorin Helene Lechner und Landeskantor Matthias Krampe.</p>
<p>„Aus ganz Österreich kamen Pfarrer:innen, Kirchenmusiker:innen und Engagierte aus den jeweils zwei Erprobungsgemeinden pro Diözese für zwei intensive Tage in Gumpoldskirchen zusammen“, berichtet Lechner. Miteinander wurde viel gesungen und Ansichten ausgetauscht. „Wir haben den Erprobungsband zum neuen EG miteinander durchprobiert und im Detail diskutiert – das beinhaltete die Kategorien Advent/Weihnachten, Abend/Nacht, Taufe/Konfirmation, Loben/Danken und Psalmen“, erzählt die Rektorin des AFI.</p>
<p>Als Referenten dabei waren Frieder Dehlinger (Pfarrer im Amt für Kirchenmusik/Gesangbucharbeit Evangelische Landeskirche in Württemberg, Verantwortlicher für das Gesangbuchprojekt in der Evangelischen Landeskirche Württemberg und Mitglied der EKD-Gesangbuchkommission) und Lukas Bauer (Hochschule für Kirchenmusik Tübingen, Mitglied der EKD-Gesangbuchkommission und Teil des Projektleitungsteams EG Neu). Sie nahmen die Teilnehmenden „sehr informativ, produktiv und lustvoll mit hinein in den Entwicklungsprozess EG Neu“, blickt Lechner auf das Kolleg zurück.</p>
<h3>„Lust auf dieses Buch gemacht“</h3>
<p>In Österreich sind in die Entwicklung des neuen Gesangbuches Landeskantor Matthias Krampe, Pfarrer Johannes Wittich, der steirische Diözesankantor Tamás Szőcs sowie Pfarrerin Marianne Fliegenschnee intensiv involviert. „Es war großartig, die Perspektive der Pfarrpersonen und der Kirchenmusiker im Dialog zu erleben, hoffentlich finden die multiperspektivischen Pastoralkollegs eine Fortsetzung“, sagte Krampe gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Die Referenten hätten die Komplexität des Gesangbuchprozesses auf allen Ebenen deutlich gemacht „und zugleich unglaublich positiv motivierend Lust auf dieses Buch gemacht und die Vorfreude weiter gesteigert“, so das Resümee des Landeskantors.</p>
<p>Bekräftigt wird es vom Feedback einiger Teilnehmer:innen: Es sei „sehr anregend und Mut machend und motivierend, auch Teil des Prozesses insgesamt zu sein“, meinte die Superintendentin der Diözese Kärnten-Osttirol, Andrea Mattioli. Pfarrerin Iris Haidvogel aus Gols zeigte sich „stolz, einen kleinen Baustein mithineinlegen zu können“ und Lektorin Lore Beck aus Linz fasste das Multiperspektivische Pastoralkolleg so zusammen: „Die Begeisterung ist übergesprungen.“</p>
<p>Das komplette neue Evangelische Gesangbuch wird voraussichtlich 2028/29 erscheinen.</p>