Eurodiaconia-Generalversammlung mit über 80 Vertreter:innen aus mehr als 30 Ländern
Wien (epdÖ) – Die jährliche Generalversammlung der Eurodiaconia findet heuer in Wien statt. Gastgeberin ist die Diakonie Österreich. Mehr als 80 Vertreter:innen von diakonischen Organisationen, Einrichtungen und Initiativen aus über 30 europäischen Ländern kommen von Dienstag, 19., bis Freitag, 22. Mai zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle soziale Herausforderungen wie Armut, Wohnungslosigkeit, psychische Gesundheit und soziale Ausgrenzung sowie die Rolle diakonischen Handelns für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa.
„Wir brauchen Europa, und Europa braucht uns“, erklärt Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser im Vorfeld des Treffens. „Gerade in Zeiten wachsender sozialer Unsicherheit sind starke europäische Netzwerke, die sich für Menschenwürde, Solidarität und soziale Gerechtigkeit einsetzen, unverzichtbar.“ Sie und die Diakonie Österreich freuen sich, Vertreter:innen aus ganz Europa in Wien willkommen zu heißen „und uns darüber auszutauschen, wie soziale Dienste und zivilgesellschaftliches Engagement den Zusammenhalt in Europa stärken können“.
Austausch, Workshops und Projektbesuche
Zum diesjährigen Thema „DIENSTE – INTERESSENVERTRETUNG – GEMEINSCHAFT: Drei Beiträge für ein Europa von heute und morgen“ umfasst das Programm Podiumsdiskussionen, Workshops und Besuche bei wirksamen Sozialprojekten in Wien. Die Veranstaltung wird am 19. Mai am Abend mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Empfang eröffnet und endet am 22. Mai gegen Mittag.
Eurodiaconia ist ein europäisches Netzwerk von diakonischen Organisationen und Initiativen, die soziale und gesundheitliche Dienstleistungen anbieten und sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Die 63 Mitgliedsorganisationen arbeiten europaweit gegen Armut, Ausgrenzung und Ungleichheit und fördern Menschenwürde, Solidarität und gesellschaftliche Teilhabe.
Weitere Informationen: eurodiaconia.org