Diakonie-Sonntag unter dem Motto „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen“

Maria Katharina Moser: „Verbundenheit zum Ausdruck bringen“

Wien (epdÖ) – Unter dem Titel „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen“ wird in den evangelischen Pfarrgemeinden am 19. April 2026 der Diakonie-Sonntag begangen.

Das Lied „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bauen“ sei gleichzeitig Programm und Fragestellung für den Diakonie-Sonntag 2026, erklärt Diakonie-Direktorin und Pfarrerin Maria Katharina Moser, die heuer das Material zum Gottesdienst und zur Predigt erstellt hat. „Brücken bauen heißt, Verbindung herzustellen, Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen – Wenn wir das tun und dem:der anderen in die Augen schauen – was sehen wir dann in ihm:ihr? Gottes Ebenbild, sagt uns die Bibel“, betont Moser.

2025 sei der Diakonie zufolge das „Jahr des Dammbruchs“ in Sachen Unteilbarkeit der Menschenrechte gewesen: Familienzusammenführungen für Menschen, die in Österreich Schutz zugesprochen bekommen haben, wurden ausgesetzt – und damit das Menschenrecht auf Familie. „Wenn man bei einem Menschenrecht und einer Gruppe anfängt – wo wird das enden? müssen wir fragen. Was Not tut in dieser gesellschaftlichen Großwetterlage, ist der Blick auf das, was uns verbindet. Das Verbindende wollen wir am Diakonie-Sonntag 2026 ins Zentrum stellen“, unterstreicht die Diakonie. „Was uns verbindet, das ist zuerst und zuvorderst die Würde, die allen Menschen und jedem Menschen zukommt – qua Menschsein. Denn in jedem Menschen ist das Ebenbild Gottes zu erkennen“, so die Diakonie mit Bezug auf das Alte Testament (1 Mose 1,27).

Die evangelischen Pfarrgemeinden feiern jedes Jahr am zweiten Sonntag nach Ostern den Diakonie-Sonntag. Dabei steht jeweils ein diakonisches Thema im Zentrum des Gottesdienstes. Den Diakonie-Sonntag ins Leben gerufen hat die Generalsynode der Evangelischen Kirche A. und H.B. im Jahr 2013.

Die Materialien wurden bereits an die Pfarrgemeinden verschickt und sind online auf www.diakoniesonntag.at abrufbar.